Direkte Antwort: Automobilteile sollten anhand der jeweiligen Funktion des Teils ausgewählt werden – unter Berücksichtigung des geeigneten Werkstoffs, der Fertigungsverfahren, der Toleranzen, der Korrosionsbeständigkeit, der Ermüdungsfestigkeit, der Passgenauigkeit sowie der Prüfnormen. Käufer sollten eine Komponente nicht allein deshalb freigeben, weil das Muster optisch korrekt erscheint; der Zulieferer muss nachweisen, wie das Teil bei Serienstartvolumen die relevanten Validierungsprüfungen erfolgreich durchläuft.

| Käufer-Check | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Teilfunktion | Unterscheidet zwischen Anforderungen an Optik, Struktur, Federung, Dichtung, Elektrik und Sicherheitsrelevanz. |
| Materialnorm | Steuert Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Ermüdungsfestigkeit, Leitfähigkeit und Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen. |
| Abmessungsprüfung | Bestätigt Passgenauigkeit, Bezugsstrukturen und Toleranzstapelung. |
| Korrosions- oder Beschichtungsprüfung | Überprüft, ob Galvanik, Lackierung oder Passivierung an die Einsatzumgebung angepasst sind. |
| Produktionsunterlagen | Belegt, dass freigegebene Muster in Serie (SOP-Volumen) reproduzierbar hergestellt werden können. |
Definieren Sie zunächst die Funktion des Teils und dessen Risikostufe und passen Sie anschließend Werkstoff, Fertigungsverfahren, Toleranzen und Prüfanforderungen dieser Funktion an.
Prüfstandards helfen Einkäufern, Haltbarkeit, Korrosionsbeständigkeit, maßliche Passgenauigkeit, sicherheitsrelevante Leistungsfähigkeit und Wiederholbarkeit vor der Serienproduktion zu bestätigen.
Käufer sollten Zeichnungen, Materialzertifikate, Prüfberichte, Beschichtungs- oder Salzsprühprüfungsunterlagen, Anforderungen an Funktionsprüfungen sowie Verpackungsanforderungen anfordern.